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SUMMARY:NOT YOUR GIRL – Workshops und Vorträge am 21. April
DESCRIPTION:Für Frauen ist das Recht auf körperliche und Sexuelle Selbstbestimmung auch heute noch keine\nSelbstverständlichkeit. In vielen Ländern sind Schwangerschaftsabbrüche selbst nach Vergewaltigungen\noder bei ernsthafter gesundheitlicher gefährdung weiterhin illegal. Auch in Europa bleibt vielen Frauen\ndas Recht auf Selbstbestimmung verwehrt\, und das nicht nur in der Debatte um §219a.\nGerade beim Thema Sexarbeit gehen die Ansichten auch innerhalb feministischer Kreise weit auseinander.\nKomm vorbei und lass uns diskutieren\, wie feministische Selbstbestimmung aussehen kann. \nPROGRAMM \n11.00 Uhr        Brunch für Frauen*\, Inter – und Transpersonen \nEin entspannter Start in den Tag\, mit leckerem veganen Frühstück.\nBevor um 13.00 Uhr das Programm beginnt\, gibt es hier die Möglichkeit zum Austausch und Kennenlernen. \n  \n13.00 Uhr        Begrüssung und Vorträge \nDas inhaltliche Programm beginnt mit einer kurzen Begrüßung und Vorträgen vom Bündnis für Sexuelle Selbstbestimmung\, vom BesD Berufsverband Sexarbeit\nund von der Prostitutionsgegnerin Huschke Mau. \n  \n14.30 Uhr         Workshops \nWeiter geht es mit einer Auswahl an Workshops von \nMariella Kessler\, Frauen-\, Inter-\, Trans- und Genderpolitischte Sprecherin und Beisitzerin im Bundesvorstand der Grünen Jugend: \nFeminismus in die Kreißsäle! –  Körperliche Selbstbestimmung bei der Geburt \nMagisch\, überwältigend und wunderschön?! – Viele Gebärende fühlen sich während der Geburt ihrer Kinder alleingelassen\, übergangen oder sehen sich durch ungewollte Eingriffe oder Gewalt sogar ihrer körperlichen Selbstbestimmung beraubt. Missstände rund um das Thema Geburt stellen jedoch politisch\, gesellschaftlich und im Rahmen feministischer Kämpfe ein recht unsichtbares Thema dar – Schluss damit! Gemeinsam wollen wir uns mit dem Protest der Frauengesundheitsbewegung aus den 70er Jahren auseinandersetzen\, die esoterisch angehauchten Auswüchse einer alternativen Geburtskultur kritisch beäugen und uns mit feministischen Perspektiven auf gesundheitspolitische Fragen hinsichtlich der Geburt beschäftigen. \n/// \nAndrea Leonetti vom Citizen Kane Kollektiv und Franziska Schmitz vom Jungen Ensemble Stuttgart berichten von den Recherchen zu ihrem Stück GIRLS BOYS LOVE CASH \nDas ist mein Körper. Ich kann damit machen was ich will. Das ist dein Geld. Ich will es haben. Geld ist Macht\, Zeit\, Luxus. Aber wie komme ich an Geld\, wenn ich nichts anzubieten habe? Was\, wenn mein Körper zur Ware wird und meine Jugend zum Kapital? Was wärst du bereit zu tun? Wie weit würdest du gehen? Wo sind deine Grenzen? \nGemeinsam mit dem Citizen.KANE.Kollektiv und Jugendlichen recherchierte das JES in der vergangenen Spielzeit zum Thema Prostitution in Stuttgart. Ausgehend von dieser Recherche erforschen sie das Spannungsfeld zwischen Körper und Konsum in einer durch und durch kapitalistischen Welt. Trailer: https://youtu.be/wQZDFPOLZn4 \n/// \nDeutsche Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität\, AK Baden-Württemberg: „Rechtliche und gesellschaftliche Situation von Trans*Menschen„ \nOrganisationen von Trans*Menschen kritisieren seit langem\, dass das Transsexuellengesetz (TSG)  von 1980 abgeschafft\, oder zumindest überarbeitet gehört. Sogar zwei hohe deutsche Gerichte haben in Urteilen den Änderungsbedarf festgestellt \nSelbst der Bundesrat hat  einen Beschluss gefasst\, in dem es heißt: \n„Der Bundesrat fordert daher die Bundesregierung auf\, in einem nächsten Schritt darauf hinzuwirken\, dass unverzüglich das TSG in Übereinstimmung mit den Ergebnissen der Gutachten aufgehoben und durch ein entsprechendes modernes Gesetz zur Anerkennung der Geschlechtsidentität und zum Schutz der Selbstbestimmung bei der Geschlechterzuordnung ersetzt wird.“ \nIn die Diskussion gehört auch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts\, dass die Bundesregierung für Intersexuelle ein weiteres Geschlecht zum Eintrag in das Geburtsregister zulassen muss. \nTrotzdem bewegt sich nichts.  In dem Vortrag wird auch der Frage nachgegangen\, wie der Druck weiter erhöht werden kann\, damit es endlich zu einem neuen Personenstandgesetz kommt. \n/// \nBundesverband sexuelle Dienstleistungen: „Entkriminalisierung\, Entstigmatisierung und Rechte -Wofür steht die Hurenbewegung?„ \n/// \nBündnis für sexuelle Selbstbestimmung: „Reproduktive Rechte\, sind deine Rechte„ \n/// \nHuscke Mau: „Verbot\, Legalisierung\, Nordisches Modell – wie umgehen mit Prostitution?„ \n17.00 Uhr         Lesung mit Magda Albrecht \nSchon als Sechsjährige ärgerte sich Magda Albrecht über die Kommentare ihrer Mitmenschen\, die abfällig über ihren dicken Körper sprechen. Heute will sie das Schönheitsideal verändern\, besser: ausdehnen\, denn nicht die vielen Pfunde\, sondern die Vorurteile sind hartnäckiger als gedacht: Wer dick ist\, hat versagt\, ist faul und ungebildet.\nWarum eigentlich?\, fragt sich die Autorin und liest für uns aus ihrem Buch Fa(t)shionista: Rund und glücklich durchs Leben (Ullstein Verlag\, 2018) \n  \nSamstag\, 21. April im Weissenburg ZENTRUM LSBTTIQ STUTTGART\, Weißenburgstraße 28A \nDie Veranstaltung ist offen für alle\, die bereit sind sich respektvoll zu begegnen. Bringt gerne eure Freund*innen mit. Mitgliedern der GJBW erstatten wir Fahrtkosten zum BahnCard 50-Tarif. \n
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